24.09.2021 San Vicente -> Oyambre

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Hans: Übrigens ist uns bewußt geworden, daß wir vorgestern schon 3 Wochen unterwegs waren – die Halbzeit unserer vorgenommenen Reisezeit. Also weiter geht es mit heute:

Rike: Am Morgen wollen wir weiter. Also nur ein bisschen, es soll einen Platz mit Meerblick geben. Wir laden die Fahrräder hoch und eins rutscht wieder ein wenig runter, weil wir nicht richtig aufgepasst haben. Sofort sind die Surfer Jungs von gegenüber besorgt zur Stelle. Aber wir schaffen es noch selber. Danke Jungs.

Es fängt zu regnen an. Der Platz mit Meerblick, Camping Oyambre Beach, entpuppt sich als Flop. Hans will weiter die Küste hoch, ich merke, das geht mir zu schnell. Wir haben keinen wirklichen Plan, wie es weiter gehen soll.

Etwas oberhalb gibt es noch einen weiteren Platz www.oyambre.com. Mit tollem Blick auf die Berge und auf der anderen Seite geht es zum Meer.

Der Stellplatz für das Womo hat eine Betonplatte auf die es grade so paßt. Das ist auch gut so. Der Rasen drumherum ist Sumpf und da, wo man normalerweise seine Stühle vors Womo hinstellt, ist Schlamm.

Wir stellen uns trotzdem auf den Platz. Es hört das Regen auf und wir machen mit Nele einen Spaziergang zum und am Meer. Die Landschaft hier erinnert an Rosamunde Pilcher Filme. Sanfte Hügel bis zum Meer, Felsen, Strand. Wunderbar. Fehlt nur die Frau auf dem Fahrrad mit Baguette und Porreestange.

Auf dem Wege zum Strand viele kleine Höfe. Leider alle mit armen Hunden an der Kette, meist mit kurzer. Dementsprechend benehmen sie sich. Nele findet es gruselig. Wir auch. Wann kapieren die Menschen mal, dass Tiere auch eine Seele haben?!

Hans: An einem Bauernhof läuft uns eine kleine Promenadenmischiung hinterher, die dem Spencer von Inge und E.O. zum Verwechseln ähnlich sieht. Spencer ist auch ein Hund aus Spanien. Nein, Kleiner, wir nehmen Dich nicht mit!

Und auf einem der grünen Fußwege mal wieder das schon bekannte Symbol: wieder ein Stück Jakobsweg gegangen!

Rike: Am Strand: eine weitläufige Bucht mit Sand wie auf Texel. Kaum Menschen hier. Einzig ein Paar begegnet uns mit einem kleinen jungen Rauhaardackel, der fröhlich auf dem Strand vor sich hin tippelt. Als Nele auf ihn zurennt bekommt er es mit der Angst und flüchtet. Muß der Dackel noch lernen.

Wir kehren zurück zum Womo. Die Sonne kommt raus und es ist sehr warm. Man sieht jetzt die Berge noch etwas klarer. Schönes Plätzchen.

Wir wälzen Karten und das Internet und machen einen Plan wie es weiter geht.

Abends gehen wir noch eine Kleinigkeit im Resto am Platz essen.