18.04.2026 Godinne-Namur
Es gibt ein ausgiebiges Frühstück in der Sonne.
Heute fahren wir mit den Rädern nordwärts nach Namur, was viel größer ist als Dinant.
Unterwegs gibt es einen kräftigen Regenschauer, so daß wir uns eine Weile unter Bäume stellen.
In Namur angekommen, stellen wir unsere Räder an der Talstation der Seilbahn ab, die uns gleich auf die Citadelle transportiert. Die Seilbahn erinnert Rike und mich sofort an jene, die oberhalb des Thuner Sees von Beatenberg auf das Niederhorn führt: Gondelbahn Niederhorn und Website. 3 Gondeln fahren hintereinander.
Wir sitzen bequem und beim Losfahren stellt sich eine Premiere heraus: Carsten fährt zum ersten Mal in seinem Leben Seilbahn. Die Fahrt ist natürlich viel kürzer als in den Alpen, so daß wir flugs oben sind. Wir erkunden die ziemlich große Burganlage. Wieder hinunter fahren wir nicht, sondern
nehmen einen der Spazierwege. Der führt uns auf halber Höhe zu einem Kunstwerk: Reiter auf goldener Schildkröte „Searching for Utopia„. Beeindruckende Skulptur des Künstlers Jan Fabre, aber auch verstörende Infos auf der Info-Tafel am Zaun.
Immer wieder haben wir eindrucksvolle Blicke von oben auf die Maas und die Dächer der Stadt. So sehen wir auf einem Platz wie eine Gruppe in mittelalterlichen Kostümen einen Tanz aufführt: in Numar ist ein Folklore Wochenende. Auf dem Platz vor dem Rathaus gibt es Buden und Volksbespaßung. Ein Stand mit Leckereien aus der Bretagne bietet schon mal einen Vorgeschmack auf die nächte Reise.
Auf Rikes Wunsch schauen wir uns noch die Kirche Saint-Loup an. Da haben sich die Baumeister wieder einmal „ausgetobt“ mit Gold, Marmor und Holzschnitzereien.
Auf dem Hinweg durch die Altsadt hatte Carsten eher flüchtig eine Café Rösterei wahrgenommen. Leider finden wir sie in dem Gewusel der Gassen nicht wieder. Schließlich gelangen wir auf den Platz vor der Talstation auf dem eine Konzertmuschel steht und ein Orchster in traditionellen Kostümen wallonische Lieder schmettert – es darf auch geschunkelt werden – ein wenig wie im kölner Karneval.
Plötzlich gibt es wieder naß von oben und wir bringen uns unter die Regen-Sonnen-Schirme eines Cafés in trockene Sicherheit. Die Bedienung ist freundlich, wir können uns setzen und bestellen Kaffee und eine Pizza. Und gegenüber werden wir mit der Musik unterhalten. Erst allmählich läßt der Regen nach und wir radeln die 17 km zurück zum Campingplatz, wo dann wieder die Sonne scheint.
Abends gibt es Spargel. Kaum bricht die Dunkelheit an, kehrt leider der Regen zurück.
- Die Maas
- Unterstellen
- weil es einen kräftigen
- Regenschauer gibt.
- Seilbahn zur Citadelle
- Carsten und Anke
- Touri Centrum
- Blick auf Maas
- und auf Namur
- Ausstellungsgebäude
- da geht’s runter …
- … in die Stadt
- Citadellen Garten
- Seilbahn beim Abstieg
- Seilbahn Talstation
- über den Dächern
- von Namur
- Die Schildkröte ->
- „Searching for Utopia“
- Foklore Wochenende
- Jahrmarkt
- mit Vorgeschmack
- auf die Bretagne
- Kirche Saint-Loup
- Es regnet heftig
- Platzkonzert unter
- Café Regenschirmen
- Hans und Chloé
- Sani Bereich im Café ein Alptraum in Rot



































