12.-13.06.2026 Quimper

Rike schreibt heute weiter: Tja, der Camping Muncipal ist so, wie ihn alte Camper in Frankreich befürchtet hätten. Die sanitären Anlagen, 12,74 € hin oder her, sind das GRAUEN. (www.quimper.bzh/389-camping-municipal.htm)

Es gibt 32 Stellplätze für Wohnmobile, die allerdings sehr groß sind. Unserer ist die Nr. 32. Als wir dort einparken wollen, steht auf unserem Platz ein großes Womo aus Groß-Gerau mit Marion und Andreas. Die hatten nicht reserviert und wußten nicht wohin. Ich weiß, daß mit dem Asyl ist gerade unpopulär und wird ja eventuell, je nach dem wer an die Macht kommt, ganz abgeschafft, ja sogar rückgängig gemacht, aber wir bieten ihnen an, den Platz zu teilen. Klappt hervorragend.

Am nächsten Tag geht es nach Quimper (sprich bretonisch: Kemper), kein schöner Fußweg. Momo und wir sind vom   Verkehrslärm gestreßt. Angekommen ist Quimper eine schöne alte Stadt. Wir suchen, immer wieder Marion und Andreas begegnend, den Wochenmarkt. Da wo er sein sollte, ist er nicht. Seltsam. Wir gehen in die Cathedrale, getrennt wegen Momo, da Hunde ja nicht in Kirchen dürfen. Mich spricht ein netter Franzose in meinem Alter an und das Ganze endet mit einer Einladung zu einem Café. Als ich ihm sage, daß Mann und Hund draußen warten, war es das dann.

Draußen warte ich dann mit Momo auf einer Bank auf Hans. Zu uns setzt sich eine Frau in meinem Alter. Sie will Momo streicheln. Und erzählt mir auf französisch fast 10 Minuten alles Mögliche, sehr nett, obwohl ich ihr sage, daß ich fast gar nichts verstehe … erst als Hans kommt und ich ihn vorstelle, entläßt sie mich. Offensichtlich braucht es manchmal jemanden, der einfach nur freundlich nickend zuhört, auch wenn er fast gar nichts versteht.

Unterwegs Stratis Café 🙂

Wir kommen am Tourist Office vorbei, Hans geht rein und fragt nach dem Markt. Die Auskunft: Die bisherige Markthalle, um die herum bisher der Wochenmarkt stattfand, wird aufgegeben und an anderer Stelle neu gebaut, weshalb der Wochenmarkt schon mal umgezogen sei. Wir laufen hin, es ist überschaubar und nicht wirklich das, was wir an einem französischen Markt so gerne haben.

Zurück zu diesem CP überlegen wir, wie es weiter gehen soll. Wir wollen nach Concarneau, da können wir aber erst Sonntag hin. Da wo alle hinwollen, muß in dieser Ecke in der Tat schon reserviert werden. Im Norden war das nicht so.

Die „alte“ Markthalle, die aufgegeben wird.

Screenshot