13.10.2020

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Rike schreibt:

Hans hat Geburtstag, der 70igste. Er behauptet die ganze Zeit, dass das nichts Besonderes ist und hat jede Menge Konstruktionen von Wirklichkeit, die das belegen sollen … (* mein Kommentar, siehe unten)

Schon morgens kommt durch den Nebel die Sonne durch. Beim Frühstück in unserem Womo mit Angelika und Wolfgang gibt es Luftschlangen, spezielle Kerzen … was der Gatte so liebt …

Allerdings gibt es vorher noch eine große Sauerei: Hans telefoniert mit Inge und dabei kippt der Kaffeefilter durchs Womo …

Angelika und ich suchen eine schöne Radtour raus. Wir fahren an die 30 km rund um Worpswede, verfahren uns – egal – ist nett.

Mittags essen wir draußen in Worpswede in einem Cafe.

Anschließend wollen Angelika und ich einen Bummel durch Worpswede machen, die Jungs wollen zum Womo.

Doch nach 5 Minuten geht das Handy: Hans‘ Rad hat einen Platten … der Fahrradhändler parkt sein Rad, es gibt ein Leihrad, am nächsten Morgen müssen wir dann vor der Heimreise tauschen …

Am Womo scheint die Sonne warm und wir sitzen eine gute Stunde draußen … schön !!!

Abends fahren wir dann mit den Rädern noch mal nach Worpswede zum Essen. Wir sind eingeladen zum Geburtstag. Sehr leckeres Essen mit freundlicher Bedienung.

Dann noch einen Absacker im Womo: Hans hat sich über diesen Tag sehr gefreut.

Am nächsten Morgen noch ein gemeinsames Frühstück, dann geht es nach Hause.

Hans ergänzt:

* alles ist Konstruktion von Wirklichkeit ! Dieser Geburtstag besiegelt das 70. Lebensjahr – insofern konnte ich mich 365 Tage an das 70sein gewöhnen. Ergo nichts Besonderes, außer daß mir bewußt wird, wenn ich (aber auch nicht exklusiv zu diesem Datum) bilanziere: es gab Phasen und Zeiten, die ich als wenig erquicklich erlebte, jedoch fällt die Gesamtbilanz überaus positiv und glücklich aus, wozu ich (natürlich) einen Roman schreiben könnte. Ein großer Dank an Rike und meine Söhne, nebst irehn Familien und meine (unsere) langjährigen Freundinnen und Freunde und Rikes Schwestern und Schwäger und an die Nachbarinnen und Nachbarn auf unserem Bauermannskulle-Wendeplatz (mit vielen haben wir unsere Kinder seit 1986 groß gezogen) und an die Kolleginnen und Kollegen, die mich begleitet haben und mit denen ich zusammen arbeiten konnte und z. T. noch kann.

Wolfgang fragt mich nach meiner Zukunft: da muß ich echt überlegen mit dem Ergebnis, meine heutige Zukunft reicht bis Silvester. Mehr ist nicht in Planung. Ich habe anscheinend doch alles erlebt (z. T. auch erreicht), was mir heute als wichtig erscheint. Danke, Wolfgang, für die Frage! Ich habe das Gefühl ganz im Hier und Jetzt (er-) leben zu können, alles andere ist nicht so bedeutsam. Schön und dankbar und Et kütt wie et kütt

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