29.09.2026 Eguisheim – Breisach

Wir hätten uns von dem schlechten Wetter in Bergen nicht beeindrucken lassen und dort noch ein paar Tage bleiben sollen. Hätte, hätte, Fahrradkette. Jetzt ist es so. Wir treten die Heimreise an – langsam, Schrittchen für Schrittchen, und nutzen die aufziehende Schlechtwetterfront, um auf der Autobahn zu sein. Mal sehen, wie das klappt.

Da man hier wieder Erwarten nicht so gut durch die Weinberge radeln kann, fahren wir in die Rheinnähe nur ein paar km weiter zum Camping Vauban – Onlycamp. Vorher wollen wir uns aber in einem dieser fabelhaften mega großen französischen Supermärkte noch mit Leckereien eindecken. Am Eingang werden wir mit einem Bierstand á la Oktoberfest begrüßt …

Bei Ankunft im Camping Vauban hat der noch 2h Mittagspause, und das mit dem Radeln scheint auch nicht der Hit zu sein. Wir machen eine Brotzeit und googeln nach einer Alternative. Auf der anderen Rheinseite, also wieder in Deutschland, gibt es in Breisach am Rhein einen kommunalen Stellplatz. Wir fahren hin und es ist noch ein Stellplatz am Rand mit Blick auf die Wiesen frei. Da bleiben wir, heben die Räder runter und fahren eine Tous nordwärts am Rhein entlang. Der hat zu unserem Erstaunen hier normal erscheinenden Pegelstand.

Rike geht anschließend noch in den Ort, meinte bei der Rückkehr, es lohne sich nicht.

Anschließend kommt Momo mit einem Deichspaziergang auch auf ihre Kosten. Und wir setzen uns eine Weile auf die Bank aufm Deich und schauen erst einem dieser Hotelschiffe zu, wie es langsam an uns vorbeizieht und dann am Ende der uns gegenüberliegenden Insel wendet, um auf den anderen Rheinarm zu fahren; dann schauen wir einem Jetski zu, der wie irre seine Maschine traktiert und aufheulen läßt – Angeber. Dann kommt ein Motorbot mit einem Wasserski hinten dran, der noch am Üben ist. Platsch.

Es wird dämmrig und kühl und wir verziehen uns ins warme Womo.