18.09.2026 Chiemsee Fraueninsel

Rike schreibt: Gesagt, getan. Wir fahren früh mit den Rädern und Momo im Wägelchen die 3 km zum Schiffsanleger und fahren mit dem Schiff zur Fraueninsel. Fast alle steigen am Anleger Herrenchiemsee aus, so daß wir mit einigen wenigen allein auf die Fraueninsel gelangen.

Immer wieder nett, wir laufen einmal um die Insel, schauen in die Handvoll Geschäftchen und in den Klosterladen und erfreuen uns an der wie immer so netten Stimmung auf der Insel. Im im Klostergarten trinken wir einen leckeren Kaffee und schreiben Postkarten an die Enkelkinder.

Das Schiff, das dann mittags anlegt, bringt Scharen von Menschen mit – uns fährt es wieder nach Prien.

An Bord sind Schülerinnen einer deutschen Schule in Kairo, die Deutschland besuchen. Dank Momo kommen wir mit den netten Mädels, ca. 15/16 Jahre, schnell ins Gespräch. (Hans: ich fragte die drei, die uns gegenüber saßen, warum wohl deren Eltern sie auf eine deutsche Schule schickten. Eine sagte, es gebe Verwandte in Düsseldorf. Eine, die Mutter sei auch auf der Schule gewesen. Und eine dritte hatte keine Ahnung.)

Das Wetter bleibt nett, sodaß wir am Samstag zu einer größeren Fahrradtour aufbrechen können. Wir fahren erst einmal nach Piesenhausen, das ist der Ort, wo die Familie Stratmann jahrelang Urlaub gemacht hat. Dann geht es über Marquartstein zur Tiroler Ache entlang bis nach Übersee und von da aus wieder am See entlang bis nach Prien. Wir kommen auf 40 km, eine wirklich nette Tour. Immer über Radwege oder wenig befahrene Straßen. Ich finde es mal wieder sehr schade, daß man bei uns so schlecht Rad fahren kann. Nachmittags noch eine Stunde mit Momo laufen, abends im Resto noch was essen gehen – und dann ist man nach so viel Bewegung und Luft angenehm müde.