05.07.2017

Am Morgen scheint die Sonne und es ist sommerlich warm, so daß wir zum ersten Mal draußen frühstücken können. Dann geht es zum nächsten Etappenziel Richtung Tivedenbadet.

Zunächst in die Nachbarstadt Nässjö, die „berühmt“ ist für ihre Street Art.


Vor Jönköping bewölkt es sich und wir fahren vorbei.

Der Reiseführer empfiehlt Hjo als das Städtchen mit den meisten Holzhäusern und mit einem schönen kleinen Hafen am Vätternsee. 10 km vorher verdunkelt sich der Himmel noch  mehr mit ganz merkwürdigen tiefhängenden Wolkenformationen und dann geht in einem Unwetter mit Blitz unnd Donner die Welt unter – wir sitzen in unserem faradayschen Käfig. Wir fahren nach Hjo rein, Schritttempo, auf den Straßen steht das Wasser. Es gießt weiter. Wir sehen einen Parkplatz und halten an. Mittagessen ist angesagt. Draußen gießt es weiter. Hjo muß bis zum nächsten Schwedenurlaub warten und wir fahren weiter bis Karlsborg, wo wieder die Sonne scheint.

In Karlsborg gibt eine Festung und den Götakanal, der hier den Vättern- mit dem Vänernsee verbindet. Beides schauen wir uns an.

Dann weiter zum Unden See an wir entlang bis zur Nordspitze fahren. Den Campingplatz Tiveden lassen wir links liegen. Er soll überwiegend in Holländischer Hand sein, wurde uns aus gut unterrrichteten Kreisen gesteckt. An der Nordspitze des Sees gibt es eine Landzunge und dort liegt der Platz Tivedenbadet. Auch hier vielleicht 10 % der Stellplätze nur belegt. Ein schöner Kiefernwald direkt am See mit Sandstrand. Wir können uns einen Platz aussuchen. Schwedische Familien und Sachsen. Alles nette Leute. Was will man mehr.